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1. Tag: Es geht ostwärts
Unsere Reise beginnt mit dem Flug nach Japan.
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Gibt es einen pünktlicheren Zug, schönere Gärten oder stimmungsvollere Tempelanlagen? Natürlich nicht. Japan ist einmalig. Die Bahn ermöglicht uns Einblicke in die Kultur einer faszinierenden Welt aus Bergen und Meeresküsten, riesigen Städten und ruhigen Dörfern, rätselhaften Schreinen und supermodernen Einkaufstempeln. Ihre Mayu Nakao
Unsere Reise beginnt mit dem Flug nach Japan.
Nach Erledigung der Einreiseformalitäten fliegen wir weiter nach Sapporo auf die nördlichste Insel Hokkaido, wo wir von unserer Reiseleitung begrüßt werden und zum Hotel fahren.
Wir starten den Tag mit einer Fahrt zur malerischen Seenlandschaft am Toya See. Mit der Seilbahn fahren wir zum Aussichtspunkt und genießen den atemberaubenden Blick auf den See und die umliegenden Berge. Ländlich wird es auf der Lake-Hill-Farm. Lokale Produkte werden hier direkt weiterverarbeitet. Wie wäre es mit einem Eis oder Windbeuteln aus hofeigener Milch? Nach der Ankunft in Hakodate steht die Besichtigung des Goryokaku Towers auf dem Programm. Von der Aussichtsplattform eröffnet sich ein hervorragender Blick auf die sternförmige Festungsanlage Goryokaku, eines der bedeutendsten historischen Wahrzeichen der Stadt. Über die pittoreske Straße Hachiman-zaka erreichen wir unser Hotel. Der Abend steht zur freien Verfügung. Die Stadt ist berühmt für ihre schönen Sonnenuntergänge (wetterabhängig). Die besten Aussichten auf den Sonnenuntergang und die glitzernd, leuchtende Stadt haben Sie vom Berg Hakodate. 270 km (F)
Die Besichtigung von Hakodate zeigt uns, wie rasant sich die moderne Stadt entwickelte, nachdem sich Japan im 19. Jh. nach über 400 Jahren Isolation wieder für die Welt öffnete. Unsere Erkundung beginnt mit einem Besuch des örtlichen Morgenmarkts, wo das emsige Treiben und das bunte Angebot lokaler Produkte ein lebendiges Zeugnis der unveränderten Geschäftigkeit und des traditionellen Handels abgeben. Anschließend wenden wir uns den historischen roten Warenhäusern zu, die als stille Zeugen der industriellen Blütezeit dienen und dennoch finden wir dort die neusten Trends zum Erwerb. Mit dem Zug erreichen wir Shin Hakodate Hokuto, wo wir die Gelegenheit nutzen, mit dem legendären Shinkansen auf Schienen der Geschwindigkeit und Effizienz zu folgen. Diese technologische Meisterleistung Japans, die Hochgeschwindigkeitsfahrt, führt uns nach Morioka. Wir erleben nicht nur die Schönheit der vorbeirauschenden Landschaften, sondern auch eine Hommage an die unaufhaltsame Innovationskraft Japans. 500 km (F, A)
Ein Spaziergang entlang eines bewaldeten Pfades führt uns zum Chusonji-Tempel, wo uns eine tiefe Ruhe umgibt. Der Motsuji-Tempel liegt in einem wunderschönen Garten und lädt zur Meditation ein. Am Nachmittag fahren wir zum Takkokunoiwaya Bisharmondo, einer Höhle, die als heiliger Ort gilt. Wir erkunden die Höhle und erfahren mehr über die religiöse Bedeutung des Ortes. Anschließend machen wir einen Spaziergang entlang des Genbikei-Flusses und bewundern die beeindruckenden Felsformationen und Wasserfälle. Abends erreichen wir Naruko Onsen, wo wir in einem traditionellen Ryokan übernachten. Unser Tipp für den Abend: Entspannen Sie in den zahlreichen öffentlichen Bädern. Ihre Reiseleitung wird Sie gerne in die Etikette einweisen. 125 km (F, A)
Nach einem japanischen Frühstück fahren wir mit unserem Bus in Richtung Sendai. Auf dem Weg besuchen wir eine Destillerie, wo wir miterleben, wie die Spezialität der Region gebrannt wird. Der Zuiganji-Tempel ist einer der bekanntesten buddhistischen Tempel in Japan. Wir bewundern die beeindruckende Architektur und die wunderschönen Gärten des Tempels. Anschließend machen wir eine Bootsfahrt auf der malerischen Matsushima-Bucht entlang zahlreicher kleiner Inseln. Vom Bahnhof Sendai startet unsere nächste Shinkansenfahrt. In gut zwei Stunden legen wir die 370-km-Strecke in Windeseile bequem zurück. 485 km (F)
Der Meiji-Schrein ist Tokios ehrwürdigster Sakralbau und liegt eingebettet in einer weitläufigen Oase aus tausenden Bäumen. Mit etwas Glück sehen wir eines der vielen Hochzeitspaare, die hier für ihr Familienalbum posieren. In der Nähe schlendern wir über den Omote-Sando-Boulevard und das moderne Einkaufsviertel Harajuku. Seit den Siebzigerjahren ist das Viertel mit trendigen Geschäften und Restaurants die "Neue Bühne in Tokio für globale Kultur und Kreativität". Mit der Hochbahn der führerlosen "Yurikamome"-Linie bewegen wir uns weiter durch Tokio- einen Lokführer suchen wir aber vergebens, denn die Bahn fährt vollautomatisiert. Im Viertel Odaiba besuchen wir das TeamLab (vorbehaltlich Kartenverfügbarkeit). Mit allen Sinnen verschmelzen wir mit der multimedialen Kunstausstellung, laufen barfuß über fiktive Blumenwiesen und waten durch knietiefes Wasser - dieses ganz besondere Erlebnis rundet den Tag ab. (F)
Einen Akzent der Vertikalen setzt der Fernsehturm Skytree ─ der mit 634 Metern höchste Fernsehturm der Welt! Der Blick von der Aussichtsplattform auf 350 m Höhe über das schier unendliche Häusermeer der japanischen Hauptstadt lässt uns schwindeln. Wir besuchen den buddhistischen Kannon-Tempel, schlendern durch traditionelle Einkaufsstraßen und durchqueren das Donnertor. Eingebettet von Wolkenkratzern empfängt uns schließlich das wunderschön restaurierte Marunouchi-Bahnhofsgebäude des Tokioter Hauptbahnhofes. Auf 30 Gleisen fahren hier täglich ca. 4.000 Züge und bilden somit den verkehrsreichsten Knotenpunkt der Stadt. Das immens hohe Passagieraufkommen zieht natürlich auch die Händler an - unterirdisch erstreckt sich ein wahres Labyrinth aus Geschäften und Restaurants. Unsere Reiseleitung führt uns gekonnt zum richtigen Ausgang und so sind es wenige Gehminuten bis zum Kaiserpalast. Die Doppelbogenbrücke vor den imposanten Palastmauern bietet ein schönes Fotomotiv. (F)
Unsere Reise setzt sich fort ab dem weltweit meistfrequentierten Bahnhof, der Shinjuku Station, einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt, der Tokio mit den umliegenden Regionen verbindet und täglich mehr als 3,5 Millionen Reisende abwickelt, was etwa dem Siebenfachen des Hamburger Hauptbahnhofs entspricht. Wir entfliehen dem geschäftigen Treiben mit dem anmutigen Romance Car in Richtung der majestätischen Bergwelt von Hakone. Schon die Fahrt gewährt uns beeindruckende Ausblicke auf den Pazifik und die umliegenden Berglandschaften. Einmal dort angekommen, begeben wir uns auf die Suche nach dem erhabenen heiligen Berg Fuji-san. Unsere Erkundung bleibt auf der Schiene, denn wir steigen in die Bergbahn und anschließend in die Seilbahn, um in luftige Höhen zu gelangen. Mit etwas Glück können wir dort ein unvergleichliches Fotomotiv einfangen. Die beeindruckenden vulkanischen Aktivitäten bestaunen wir im sogenannten Höllental, wo der Boden tatsächlich dampft. Vom feurigen Element wenden wir uns dem Wasser zu und hoffen auf klare Sicht, denn während unserer Bootsfahrt auf dem Ashi-See könnte sich uns mit ein wenig Glück ein prächtiger Panoramablick auf den Fuji-san bieten. Am Abend finden wir Ruhe und Erholung in unserem traditionsreichen Ryokan, wo wir die Erlebnisse des Tages auf uns wirken lassen können. 110 km (F, A)
Unsere Fahrt nach Mishima führt uns in schwindelerregende Höhen. Auf dem Mishima Sky Walk überqueren wir eine 400 Meter lange Schlucht und genießen bei gutem Wetter einen atemberaubenden Blick auf den Fuji-san. Nicht nur die Ausstellung des Mt. Fuji World Heritage Center ist sehenswert, auch das Gebäude an sich ist ein echter Hingucker. Unser Tagesziel ist das Kap Irago, der westlichste Punkt der Halbinsel Atsumi an der Ise-Bucht . 100 km (F, A)
Frühaufsteher können den neuen Tag im "Land der aufgehenden Sonne" am Meer begrüßen. Wir setzen mit der Fähre zum Ise-Nationalpark über. Auf der kleinen Mikimoto-Perleninsel lernen wir alles über die Perlenzucht. Ein schönes Fotomotiv bieten die Meoto-Iwa-Felsen. Die heiligen Felsen sind durch ein Band verbunden, wie die Ehe zwischen zwei Menschen. Über den Shintoismus lernen wir mehr im Ise-Jingu-Schrein , dem höchsten Heiligtum der Religion. Bequem reisen wir im Luxuszug Shimakaze nach Osaka. Neben Bedienung am Platz bietet der Zug sogar elektrische Sitze mit Massagefunktion. 190 km (F)
Auf dem Weg zur viertgrößten Insel Shikoku passieren wir die kleine Insel Awajishima. Dort besuchen wir Awaji Yumebutai, eine vom Architekten Tadao Ando entworfene Anlage mit außergewöhnlich designten Gärten und Denkmälern. Der Name Yumebutai bedeutet wörtlich etwa so viel wie "Traumbühne" und soll damit metaphorisch zeigen, dass es ein Ort zum Träumen sein soll. Weiter geht es nach Takamatsu, wo wir einen der schönsten japanischen Gärten besichtigen, den Ritsurin Koen. Die Besonderheit: Der Wandelgarten ist so angelegt, dass sich die Landschaft um uns herum mit jedem Schritt verändert. 200 km (F)
Mit dem Zug fahren wir am Morgen nach Okayama. Das Schloss Okayama, welches aufgrund seiner Farbe auch als "Krähenburg" bekannt ist, liegt am Fluss Asahi. Der Korakuen-Garten befindet sich direkt auf der anderen Seite des Flusses. Mit dem Zug fahren wir weiter nach Kurashiki zum historischen Viertel Kurashiki Bikan, wo Alt auf Neu trifft und die gemischten Stile die historische Umgebung fast zeitgenössisch erscheinen lassen. Das Ohara-Museum, welches im Jahr 1930 als erstes Museum für westliche Kunst in Japan erbaut wurde, ist heute ein fabelhafter Ort für international bildende Kunst. Wir steigen in den Zug und fahren zurück nach Okayama. 160 km (F)
Per Bahn erreichen wir Hiroshima. Nach dem Atombombenabwurf 1945 wurde die Stadt größtenteils zerstört. Im Friedensmuseum setzen wir uns mit der traurigen Vergangenheit auseinander und gedenken bei einem Spaziergang durch den Friedenspark den Opfern. In der Bucht von Hiroshima liegt die Insel Miyajima, die wir per Fähre erreichen. Nach dem Mittagessen bestaunen wir eine der schönsten Kultstätten Japans, den Itsukushima-Schrein. Am Abend kehren wir nach Hiroshima zurück. 170 km (F, M)
Mit dem Shinkansen sausen wir nach Himeji. Dort besichtigen wir die "Burg des weißen Reihers" und lassen uns von der Natur des Kokoen-Gartens begeistern. Weiterfahrt per Bus zum Koya-san, wo wir unser Quartier in einer Tempelanlage beziehen. Wir machen es den Mönchen gleich, essen vegetarisch zu Abend und übernachten im traditionellen Tempel-Gästehaus. 400 km (F, A)
Wir nutzen die Gunst der Stunde, um an einem morgendlichen Shingon-Gebet teilzunehmen. Anschließend erkunden wir den heiligen Tempelkomplex Danjo Garan, der als Ort der heimlichen Unterrichtung im esoterischen Buddhismus gegründet wurde. Der Okuno-In Tempel gilt auf dem Koya-san als der heiligste Bereich, welcher vom größten Friedhof Japans umgeben ist. Im Kyoto besuchen wir den Fushimi-Inari-Schrein. Schier endlose Schreintor-Galerien laden zu einem Spaziergang ein. 130 km (F)
Mit der Retroeisenbahn fahren wir heute durch das malerische Umland Kyotos. Die Diesellokomotive windet sich in gemütlichem Tempo durch die Berge und entlang der Hozukyo-Schlucht. Den ersten Stopp legen wird beim Arashiyama-Bambuswald ein und wandeln zwischen den in den Himmel wachsenden Pflanzen. Entlang alter Häuser und der langen Togetsukyo-Brücke führen Wanderwege zum kulturhistorisch bedeutsamen Landschaftsgarten des Zen-Tempels Tenryuji, einem der ältesten und schönsten Gärten Japans. Zurück in Kyoto steht der Nachmittag für eigene Erkundungen zur Verfügung. (F)
Zur Herbstlaubfärbung "Koyo und Momji" erstrahlen die Bäume in den Gärten Kyotos und in den ländlichen Regionen in strahlendem Rot. Diese beliebte Jahreszeit "Aki" erleben Sie bei der Abreise am 08.11.
Am Morgen bietet sich bei guter Sicht ein wunderbarer Blick vom hoch über Kyoto gelegene Kiyomizu Tempel. Anschließend schlendern wir durch die altehrwürdigen und nostalgischen Gassen von Ninenzaka und Sannenzaka. Am Nachmittag besichtigen wir den Sanjusangendo Tempel, der für seine 1001 Statuen von Kannon, der Gottheit der Barmherzigkeit, bekannt ist. Mit 120 Metern ist die Tempelhalle die längste Holzkonstruktion Japans. Zum krönenden Abschluss besuchen wir einen der schönsten Tempel der Stadt: den einzigartigen Goldenen Pavillon, der sich in vollendeter Schönheit im Wasser spiegelt. Dank seiner schlichten Eleganz, geschickt eingebettet in die umgebende Landschaft, ist er vermutlich das beliebteste Fotomotiv Kyotos. Bei einem gemeinsamen Abendessen lassen wir die vergangenen Tage Revue passieren. (F, A)
Früh am Morgen fahren wir zum Flughafen. Sayonara Nippon! Wir verabschieden uns von Japan und treten unsere Heimreise an.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
Unsere Reise beginnt mit dem Flug nach Japan.
* bei Eigenanreise nicht inklusive
| Zimmerkategorie | ||||||||
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| STANDARD | ||||||||
Pro Person im Doppelzimmer inklusive Flug ab/bis Frankfurt ggf. zzgl. Flugzuschlag
| Zimmerkategorie | Einzelzimmer | |||||||
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| STANDARD | ||||||||
| Ort | Nächte/Hotel | Landeskat. |
|---|---|---|
| Sapporo | 1 New Otani Inn | |
| Hakodate | 1 Premier Hotel Cabin President oder Hakodate Kokusai | |
| Morioka | 1 Metropolitan Morioka NEW WING | |
| Naruko Onsen | 1 Naruko Kanko oder Yumoto Kissho (japanisches Zimmer) | |
| Tokio | 3 Keio Plaza | |
| Hakone | 1 Hakone Yunohana Prince Ryokan | |
| Irago | 1 Irago Hotel & Resort | |
| Osaka | 1 Hankyu RESPIRE Osaka | |
| Takamatsu | 1 JR Hotel Clement | |
| Okayama | 1 Kurashiki Kokusai | |
| Hiroshima | 1 Hotel Granvia Hiroshima oder Granvia Hiroshima South Gate | |
| Koya-san | 1 Tempelherberge | |
| Kyoto | 3 ALA Hotel | |
Traditionelle Unterkünfte: Die Unterbringung in traditionellen Unterkünften wie der Tempelherberge ist schlicht, bietet aber die Gelegenheit, sich von der Hektik der Großstädte zu erholen. Das einfache Tempel-Gästehaus bietet überwiegend Zimmer mit Gemeinschaftstoiletten und Waschräumen an. Zimmer im japanischen Stil bieten ausschließlich Schlafplätze auf Matratzen auf dem Boden. Bitte rechnen Sie mit Komforteinschränkungen.
Wir nutzen auch die Pünktlichkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln. Eine gute körperliche Gesamtkonstitution ist Voraussetzung für diese Reise.
März, April, Oktober, November
Japanisch
Yen
UTC+9, Japan-Standardzeit
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