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1. Tag: Flug nach Usbekistan
Ihre Reise beginnt! Sie fliegen nach Usbekistan und nähern sich Urgentsch.
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Nirgendwo wird der Wert des Wassers deutlicher als in den trockenen Landschaften Zentralasiens. Wo Wüste und Steppe das Bild bestimmen, entscheidet Wasser seit Jahrtausenden über Leben, Wohlstand und Entwicklung. Auch Usbekistan verdankt seinen Aufstieg den großen Strömen und den von ihnen gespeisten Oasen. Ohne sie wären die berühmten Städte der Seidenstraße niemals zu Zentren von Handel, Wissenschaft und Kultur geworden. Auf dieser Reise entdecken wir ein Land voller Geschichte und Begegnungen - von den fruchtbaren Oasen über die dramatischen Veränderungen am Aralsee bis zu den Gebirgslandschaften des Tienshan. Ich freue mich darauf, Sie auf dieser besonderen Reise zu begleiten! Ihr Shavkat Turdikulov
Ihre Reise beginnt! Sie fliegen nach Usbekistan und nähern sich Urgentsch.
Schon beim Anflug wird sichtbar, wie eng das Leben in Zentralasien mit Wasser verbunden ist: Wo Flüsse die Wüstenlandschaft berühren, entstehen Oasen und mit ihnen Städte, Kulturen und Handelszentren. Wir erreichen Urgentsch und fahren weiter in die märchenhafte Oasenstadt Chiwa. Hinter den mächtigen Lehmmauern der Altstadt öffnet sich eine Welt aus Medresen, Moscheen und Palästen. Dabei wird deutlich, wie sehr die Geschichte der Oase bis heute vom Wasser geprägt ist. Bereits die Zoroastrier verehrten Wasser als heilige Lebensquelle und legten großen Wert auf seinen Erhalt. Zugleich werden die Herausforderungen des Wassermanagements sichtbar: von steigenden Grundwasserspiegeln und versalzten Böden bis hin zu salzhaltigem Wasser, das die historischen Bauwerke belastet. 35 km (F, A)
Auf dem Weg nach Nukus, am Rand von drei Wüsten, erleben wir eine Landschaft, in der Wasser seit jeher Lebensräume schafft und die Entwicklung von Siedlungen bestimmt. In Nukus erwartet uns anschließend das berühmte Museum Igor Sawitzki, das eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen russischer Avantgarde-Kunst sowie eine außergewöhnliche Sammlung angewandter Kunst aus Zentralasien beherbergt. 200 km (F, A)
Heute führt uns unsere Reise an den Aralsee - einen Ort, der wie kaum ein anderer die Folgen eines sorglosen Umgangs mit Wasser verdeutlicht. Einst gehörte er zu den größten Binnenseen der Erde, doch die Umleitung seiner Zuflüsse für Bewässerungsprojekte ließ ihn nahezu verschwinden. Am Abend erreichen wir die verbliebenen Wasserflächen des Aralsees. Zwischen Himmel, Steppe und Wasser verbringen wir die Nacht im Jurtenlager. 250 km (F, M, A)
Kurgantscha Kala und die Ruinen von Urga erinnern an eine Zeit, in der Karawanen den Oasen folgten und in der Wasserwege und Oasen die Grundlage für Handel und Austausch bildeten. Am Sudotschje-See beobachten wir mit etwas Glück Zugvögel, die das Feuchtgebiet als Rastplatz nutzen - ein eindrucksvoller Hinweis darauf, welche wertvollen Lebensräume Wasser selbst in dieser kargen Landschaft hervorbringen kann. Im Anschluss begegnen wir mit der Nekropole Mizdakhan und den Ruinen Gyaur Kala weiteren Zeugnissen der bewegten Geschichte Karakalpakistans. 250 km (F, M, A)
Heute folgen wir dem Lauf des Amu-Darja, einem der großen Flüsse Zentralasiens. Im Naturschutzgebiet Boday Tugai öffnet sich eine überraschend grüne Welt: Selten gewordene Auwälder, Schilfgebiete und Feuchtlandschaften bilden mitten in der trockenen Umgebung einen einzigartigen Lebensraum für zahlreiche Wasser- und Zugvögel. Hier wird deutlich, wie eng Artenvielfalt und Wasser miteinander verbunden sind und wie wichtig der Schutz dieser empfindlichen Flusslandschaft ist. 170 km (F, A)
Wir erreichen Buchara, die traditionsreiche Oasenstadt an der Seidenstraße. Zwischen prachtvollen Medresen, Moscheen und den Kuppelbasaren der Altstadt erwacht die Atmosphäre vergangener Handelszeiten zum Leben. Teppiche, Gewürze und kunstvolles Handwerk zeugen vom einstigen Reichtum dieser bedeutenden Handelsmetropole. Zugleich zeigt sich, wie eng das Schicksal Bucharas mit dem Wasser verbunden ist: Hohe Grundwasserspiegel und salzhaltiges Wasser bedrohen bis heute die historischen Bauwerke der Stadt. 400 km (F, A)
Heute machen wir die verborgenen Wasserspuren Bucharas sichtbar. Brunnen, Wasserbecken und historische Versorgungssysteme erzählen, wie Wasser die Entwicklung der Oasenstadt ermöglichte. Am Chashma Ayub, dem Hiobsbrunnen, erfahren wir von der besonderen Bedeutung dieser jahrhundertealten Wasserstelle. Anschließend entdecken wir den Gebäudekomplex Labi Hauz mit seinem Wasserbecken, besuchen Chor Minor und das jüdische Viertel, bevor eine Folklorevorführung vor der Kulisse einer historischen Koranschule den Tag stimmungsvoll ausklingen lässt. (F, A)
Auf dem Weg zum Aydar-Kul-See führt uns die Reise nach Chashma bei Nurata, eine der wichtigsten heiligen Quellen Usbekistans. Der Legende nach entstand sie, als Ali, der Schwiegersohn des Propheten Mohammed, seinen Stab in die Erde stieß. Bis heute gilt das Wasser hier als Symbol für Hoffnung und Heilung. Anschließend erreichen wir unser Jurtencamp am Aydar-Kul-See und genießen die besondere Atmosphäre dieser außergewöhnlichen Landschaft. 230 km (F, A)
1. Nurota, Provinz Navoiy, Usbekistan , 2. Aydarkul-See, Usbekistan
Am Morgen erleben wir den Aydar-Kul-See, eine faszinierende Wasserlandschaft zwischen Steppe und Horizont. Das künstlich entstandene Gewässer entwickelte sich zu einem wertvollen Lebensraum für zahlreiche Wasser- und Zugvögel. Zugleich zeigen wechselnde Wasserstände, wie empfindlich das Gleichgewicht zwischen Mensch, Natur und Wasser ist. Nach einem Spaziergang am See und dem Mittagessen in dieser stillen Umgebung fahren wir weiter nach Samarkand. 250 km (F, M, A)
Nicht umsonst machte Timur Samarkand zur Hauptstadt seines gewaltigen Reiches. An der Seidenstraße gelegen und eingebettet in die fruchtbare Oase des Serafschan-Flusses, entwickelte sich die Stadt zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft und Kunst. Das Wasser des Flusses ermöglichte die Bewirtschaftung der Oase und bildete die Grundlage ihres Wohlstands. Die prachtvollen Zeugnisse dieser Epoche erleben wir beim Besuch des Mausoleums Timurs, der Nekropole Shah-e Sende und des Registan - eines der schönsten Plätze Zentralasiens. Doch auch diese traditionsreiche Stadt steht vor den Herausforderungen des Wassers: Die intensive Nutzung der Ressourcen führt bis heute zu steigenden Grundwasserspiegeln und versalzten Böden. Am Abend sind wir bei Einheimischen zu Gast und genießen das Nationalgericht Plov. (F, A)
Auch heute steht Samarkand noch einmal im Zeichen von Wissen, Handwerk und kulturellem Austausch. Die imposante Moschee Bibi Khanum und der lebhafte Basar erzählen von der einstigen Bedeutung der Stadt an der Seidenstraße. In einer Papiermanufaktur entdecken wir ein besonderes Zusammenspiel von Handwerk und Wasser: Das berühmte Samarkand-Papier entsteht noch heute nach traditioneller Methode und zeigt, wie eng Handwerk und natürliche Ressourcen miteinander verbunden waren. Bei Afrosiab und im Museum mit seinen kunstvollen Wandmalereien begegnen wir den Spuren einer frühen Bewässerungskultur, die das Leben in dieser trockenen Region ermöglichte. Nach dem Besuch des Observatoriums von Ulug Bek reisen wir mit dem Zug weiter nach Taschkent. (F, A)
Taschkent zeigt eine weitere Facette Usbekistans: eine Hauptstadt zwischen Tradition und Moderne, geprägt von den Spuren ihrer Vergangenheit und den Herausforderungen der Zukunft. Das Wasser aus den Gebirgen des Tienshan bildet bis heute die Grundlage für die Versorgung der usbekischen Hauptstadt.Bei unserer Stadtrundfahrt besuchen wir das Museum für Angewandte Kunst und erhalten bei einer Fahrt mit der modernen Metro Einblicke in das heutige Leben der Stadt. 320 km (F, A)
Zum letzten großen Ausflug unserer Reise geht es in die westlichen Ausläufer des Tienshan-Gebirges. Eingebettet in eine eindrucksvolle Berglandschaft liegt der Chorvak-Stausee, dessen Wasser aus den Flüssen Piskom und Tschatkal gespeist wird. Als einer der wichtigsten Wasserspeicher Usbekistans dient er der Energiegewinnung und Bewässerung weiter Landesteile - ein eindrucksvolles Beispiel für die vielfältigen Aufgaben des Wassers. Vor der Kulisse des fast ganzjährig schneebedeckten Großen Tschimgan genießen wir die klare Bergluft und die abwechslungsreiche Natur. Beim gemeinsamen Abschiedsessen schließen wir den Kreis unserer Reise im Zeichen von "Wasser ist Leben": Von den fruchtbaren Oasen am Amu-Darja bis zu den modernen Wasserspeichern im Tienshan wurde deutlich, wie eng Natur, Kultur und das Leben der Menschen mit dieser kostbaren Ressource verbunden sind. 200 km (F, P, A)
Mit unvergesslichen Eindrücken im Gepäck verlassen wir Usbekistan: die Oasenstädte der Seidenstraße, die weiten Landschaften zwischen Wüste und Steppe und die Begegnungen mit den Menschen Usbekistans begleiten uns auf dem Weg zum Flughafen und zurück nach Deutschland. (F)
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, P=Picknick, A=Abendessen)
Ihre Reise beginnt! Sie fliegen nach Usbekistan und nähern sich Urgentsch.
| Zimmerkategorie | ||||||||
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| standard | ||||||||
Pro Person im Doppelzimmer inklusive Flug ab/bis Frankfurt (ggf. zzgl. Flugaufpreis).
| Zimmerkategorie | Einzelzimmer | |||||||
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| standard | ||||||||
| Ort | Nächte/Hotel | Landeskat. |
|---|---|---|
| Chiwa* | 1,5 Arkanchi | |
| Nukus | 1 Pana | |
| Aral-See | 1 Jurte | |
| Nukus | 1 Pana | |
| Urgentsch | 1 Karavan | |
| Buchara | 2 Malika | |
| Aydar-Kul See | 1 Jurte | |
| Samarkand | 2 Khan | |
| Taschkent | 3 Shamsan | |
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